Tierarztpraxis Mag. Med. Vet. Rainer Giebl
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Endoskopie

Blick durch das Endoskop

Endoskopische Untersuchungen sind wenig invasive Untersuchungsmethoden. Darunter versteht man Untersuchungsmethoden, die es ermöglichen in das Körperinnere zu sehen ohne das Gewebe zu verletzten oder dies nur über minimale Öffnungen zu ermöglichen.

Hierzu zählen Rhinoskopie, Bronchioskopie, Gastgroskopie, oder auch Koloskopie.


Die Vorteile der Endoskopie:

• schonend für das Tier weil nicht oder nur gering gewebsverletztend, verschafft ohne größere Eingriffe am Körper des Tieres Einblick in das Körperinnere
• direkte Beurteilung des Gewebes
• Ermöglichug von Biopsien
• Therapieren einer Erkrankung durch beispielsweise Entfernen eines Fremdkörpers

 

Was kann endoskopisch untersucht werden?


Magen-Darm-Trakt:

Die Endoskopie ermöglicht das Innere des Magen-Darm-Trakts zu untersuchen um zum Beispiel den Zustand der Magen- Darmschleimhaut direkt beurteilen zu können. Die Endoskopie ermöglicht gemeinsam mit Röntgenuntersuchungen und Ultraschalluntersuchungen ein umfassendes Bild vom Gesundheitszustand eines Tieres zu erstellen.

Ohren:

Bei besonders schwerwiegenden Fällen oder sehr tiefsitzenden Fremdkörpern ist das Endoskop eine praktische Alternative zur herkömmlichen Untersuchungsart.

Obere Atemwege:

Nase, Kehlkopf, Trachea und die großen Lungenbronchen können endoskopisch untersucht werden.

Die funktionelle  Beurteilung der Atemwege mit dem Endoskop ist von besonderer Aussagekraft und mit Ultraschall oder Röntgen weitgehend nicht darstellbar.